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Was brauche ich um einen Luftring aufzuhängen?

Möglichkeiten zur Aufhängung eines Luftrings

Um einen Luftring aufzuhängen, gibt es zahlreiche Optionen. Unabhängig von der gewählten Luftringgröße kommt es zunächst darauf an, ob es ein Nullpunkt-, Einpunkt- oder Zweipunktluftring sein soll.

Nullpunktluftring

Beim Nullpunktluftring ist die Aufhängung recht einfach. Hierfür wird eine dicke Rundschlinge in der gewünschten Länge um den Luftring gelegt und anschließend durch sich selbst geschlungen (dies wird oft als Kravattenknoten bezeichnet). Dadurch entsteht ein Aufhängepunkt.

Für die Befestigung an der Deckenaufhängung werden zusätzliche Komponenten benötigt, z. B. Karabiner in verschiedenen Farben und Größen. Für den direkten Kontakt mit der Deckenaufhängung empfehle ich Stahlkarabiner.

Da viele Luftakrobaten es genießen, sich im und mit dem Luftring zu drehen, sind ein Wirbel und ein weiterer Karabiner sehr empfehlenswert.

Einpunktluftring

Der Einpunktluftring hat bereits einen zentralen Aufhängepunkt und kann direkt mit einem Karabiner an der Deckenaufhängung befestigt werden.

  • Möchtest Du möglichst bodenfern und deckennah arbeiten, eignen sich zwei Karabiner und ein Wirbel.
  • Wenn etwas mehr Abstand zur Decke besteht und Du Figuren auf dem Luftring machen möchtest, gibt es verschiedene Luftringseile:

Alternativ können auch dicke Rundschlingen oder Rundschlingen mit Stahleinlage verwendet werden. Beachte, dass für Drahtseile und Rundschlingen ein zusätzlicher Karabiner benötigt wird, um sie am Luftring zu befestigen. Oberhalb des Luftringseils kommt wiederum ein Karabiner oder zwei Karabiner mit einem Wirbel, um es an der Deckenaufhängung zu fixieren.

Zweipunktluftring

Der Zweipunktluftring kann auf zwei Arten aufgehängt werden:

  • An zwei Punkten an der Decke befestigt.
  • Zusammengeführt zu einem Punkt in einer Dreiecksform.

Für die Befestigung an zwei Punkten an der Decke benötigst Du die Aufhängung eines Einpunktluftrings zweimal (ohne Wirbel, da an zwei Punkten keine Drehung möglich ist).

Für die Dreiecksvariante werden zwei Luftringseile oder dicke Rundschlingen verwendet, die oberhalb verschieden zusammengeführt werden. Diese Rundschlingen können in einem Karabiner zusammengefasst werden.

Darüber kannst Du für einen Dreheffekt einen Wirbel und einen weiteren Stahlkarabiner anbringen. Die Kauschen (silberne große Ösen) der Luftringseile – auch Bullaugen genannt – sind groß genug, um z. B. einen D-Stahlkarabiner aufzunehmen.

Pro Kausche wird ein Karabiner benötigt, der an einen Verteiler (Riggingplatte) gehängt wird, damit alle Komponenten genügend Platz haben. Oberhalb dieser Kombination wird erneut eine Karabiner-Wirbel-Karabiner-Kombination angebracht, bevor es an die Deckenaufhängung geht.

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, einen Luftring aufzuhängen, und jeder hat individuelle Vorlieben. Von einfachen bis zu komplexeren Setups kannst Du die Aufhängung an Deine Bedürfnisse anpassen.